STEUERBEFREIUNGEN

Von der motorbezogenen Versicherungssteuer sind befreit:

Kraftfahrzeuge, die für eine Gebietskörperschaft zugelassen und zur Verwendung im Bereich des öffentlichen Sicherheitsdienstes bestimmt sind.

Kraftfahrzeuge, die ausschließlich oder vorwiegend für die Feuerwehr, für den Rettungsdienst oder als Krankenwagen bestimmt sind.

Kraftfahrzeuge, die mit Probefahrtkennzeichen oder mit Überstellungskennzeichen benützt werden.

Invalidenkraftfahrzeuge

Kraftfahrzeuge, die ausschließlich elektrisch angetrieben werden.

Krafträder, deren Hubraum 110 ccm nicht übersteigt.

Kraftfahrzeuge, für die der Zulassungsschein und die Kennzeichentafeln bei der Behörde hinterlegt wurden (Minimum 45 Tage).

Kraftfahrzeuge, die für Körperbehinderte zugelassen sind und von diesem in Folge körperlicher Schädigung zur persönlichen Fortbewegung verwendet werden müssen, unter folgenden Voraussetzungen:

Überreichung einer Abgabenerklärung an das Finanzamt im Wege des Versicherers (Formular KR 21) Nachweis der Körperbehinderung durch:

- einen Ausweis gemäß § 29 b StVO
- eine Feststellung im Sinne des § 36 Bundesbehindertengesetz
- die Eintragung einer dauernden starken Gehbehinderung

Diese Steuerbefreiung steht, von zeitlichen Überschneidungen bis zu einer Dauer von einem Monat abgesehen, nur für ein Kraftfahrzeug zu. Unter einem Wechselkennzeichen zum Verkehr zugelassene Kraftfahrzeuge werden von der Steuerbefreiung miterfasst.

Taxi und Mietfahrzeuge

Für die Erfassung einer Befreiung von der motorbezogenen Versicherungssteuer ist immer ein entsprechender Nachweis in Kopie dem Antrag beizulegen!